Swiss quality
Halcion Tabl 0.125 mg 30 pcs - PrimeCare Global

Halcion Tabl 0.125 mg 30 pcs

Halcion Tabl 0.125 mg 30 Stk

Send a request to get a price

Not available
Inhaltsverzeichnis...
Manufacturer
Product code
1853182
EAN [GTIN]
7680413141250
ATC
N05CD05
SwissMedic category
B
Origin country
CH

Analogues of the product based on the Anatomical Therapeutic Chemical (ATC) Classification - N05CD05

Name Code EAN Price Original
Halcion Tabl 0.25 mg 30 pcs Halcion Tabl 0.25 mg 30 pcs 1853199 7680413141762 - Read more

Description - Halcion Tabl 0.125 mg 30 pcs

Swissmedic-genehmigte Patienteninformation

Halcion®

Pfizer AG

Was ist Halcion und wann wird es angewendet?

Halcion ist ein schnell wirksames Schlafmittel aus der Gruppe der Benzodiazepine. Es wird auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin zur Kurzzeit?Therapie von schweren Schlafstörungen, insbesondere bei Einschlaf? und Durchschlafstörungen sowie bei frühzeitigem Erwachen angewendet.Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.

Was sollte dazu beachtet werden?

Die Ursachen der Schlafstörungen sind sehr vielfältig. Gewisse Krankheiten, wie z.B. Rheuma, Asthma, Diabetes oder Herz?Kreislauferkrankungen sowie seelische Probleme und Stress können den Schlaf stören. Daneben wird der Schlaf auch durch den Konsum von Genussmitteln wie Kaffee, Alkohol und Nikotin beeinträchtigt. Es ist wichtig, dass vor einer medikamentösen Behandlung, die der Schlafstörung zugrunde liegende Krankheit behandelt wird und auch die Regeln der Schlafhygiene beachtet werden. Der behandelnde Arzt bzw. die behandelnde Ärztin kann Sie über die einfach selber durchzuführenden schlafverbessernden Verhaltensweisen informieren.Halcion soll nur bei ausgeprägten Schlafstörungen und über kurze Zeit (in der Regel nicht länger als vier Wochen) eingenommen werden. Wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin ausnahmsweise eine längere Einnahme erwägt, wird er mit Ihnen abklären, ob die Behandlung weitergeführt werden muss; dies muss auch später regelmässig überprüft werden.Die Wirkung von Schlafmitteln und gewissen anderen Arzneimitteln können sich gegenseitig beeinflussen. Da Alkohol die Wirkung von Schlafmitteln verstärkt, sollte während einer Behandlung auf alkoholische Getränke verzichtet werden.Da die Einnahme von Grapefruit bzw. Grapefruitsaft zu einer verstärkten Wirkung von Halcion führen kann, sollte während einer Behandlung auf die Einnahme von Grapefruit bzw. Grapefruitsaft verzichtet werden.

Wann darf Halcion nicht eingenommen werden?

Halcion darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch auf den Wirkstoff Triazolam, ein anderes Benzodiazepin oder einen Hilfsstoff sind. Auch Personen mit krankhafter Muskelschwäche (Myasthenia gravis), schweren Atemstörungen oder schweren psychiatrischen Störungen sollen Halcion nicht anwenden. Halcion darf nicht zusammen mit gewissen Mitteln z.B. gegen Pilzerkrankungen (so genannte Azole) oder Mitteln für die HIV?Behandlung (so genannte Proteasehemmer) eingenommen werden.

Wann ist bei der Einnahme von Halcion Vorsicht geboten?

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen!Bei Patienten, die beruhigende Schlafmittel eingenommen haben, zu welchen auch Halcion gehört, wurden Schlafwandeln und damit verbundene Verhaltensweisen beobachtet. Dazu zählten unter anderem Auto fahren im Schlaf, Zubereiten und Verzehren von Mahlzeiten, Telefonieren und Geschlechtsverkehr, ohne dass sich die Betroffenen später daran erinnern konnten (Amnesie). Es wurden auch Einzelfälle von selbstverletzendem Verhalten in diesem Zusammenhang berichtet. Die gleichzeitige Einnahme von Alkohol oder anderen dämpfenden bzw. auf das Gehirn einwirkenden Substanzen und Halcion scheint das Risiko für solche Verhaltensweisen zu erhöhen. Gleiches gilt bei Überdosierung von Halcion. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn solche Ereignisse bei Ihnen auftreten.Die gleichzeitige Einnahme von Halcion und Opioiden kann zu einer starken Dämpfung gewisser Hirnfunktionen mit schweren Atemstörungen bis hin zu Bewusstlosigkeit und Tod führen und muss deshalb vermieden werden.Wie mit anderen benzodiazepinhaltigen Arzneimitteln sind selten psychische Reaktionen aufgetreten, wie Erinnerungslücken, Verwirrtheit, Ruhelosigkeit, Unruhe, Erregbarkeit, oder verändertes Verhalten. Zudem können Depressionen verstärkt werden. Falls Sie Stimmungs? oder Verhaltensänderungen bemerken, setzen Sie sich unverzüglich mit Ihrem Arzt bzw. mit Ihrer Ärztin in Verbindung. Es gibt Berichte über schwere allergische Reaktionen bei Patienten, die Halcion zum ersten oder zum wiederholten Mal angewendet haben.Die Wirkung von Halcion wird durch die gleichzeitige Einnahme von Beruhigungsmitteln, Schlafmitteln oder starken Schmerzmitteln verstärkt. Halcion kann die Wirkung von muskelentspannenden Mitteln verstärken. Gewisse Antibiotika, Mittel gegen Depressionen und gewisse Arzneimittel gegen Magenulkus mit dem Wirkstoff Cimetidin können die Wirkung von Halcion beeinflussen und verstärken. Andererseits kann die Wirkung von Halcion durch die gleichzeitige Einnahme von gewissen Antibiotika und Medikamenten gegen Epilepsie vermindert sein. Informieren Sie deshalb unbedingt Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin über die Einnahme anderer Arzneimittel.Alkoholische Getränke können die Wirkung von Halcion verstärken. Daher sollten Sie während der Behandlung mit Halcion auf alkoholische Getränke verzichten.Grapefruitsaft kann den Blutspiegel des Wirkstoffs von Halcion erhöhen. Daher sollte auf die Einnahme von Grapefruit bzw. Grapefruitsaft verzichtet werden.Die Wirkung von Halcion setzt rasch ein. Es soll daher nur unmittelbar vor dem Zubettgehen eingenommen werden. Zudem sollte eine normale Schlafdauer von 7 bis 8 Stunden zur Verfügung stehen. Es ist sonst möglich, dass alltägliche Handlungen ausgeführt werden, an die man sich später nicht mehr erinnern kann.Bei bestehenden Leber- oder Nierenerkrankungen, schweren Erkrankungen der Atmungsorgane sowie bei nächtlichem Erwachen wegen Unterbrechung der Atmung (Schlafapnoe-Syndrom) muss Halcion mit Vorsicht verwendet werden.Da Halcion eine dämpfende Wirkung hat und Benommenheit, Schläfrigkeit, Schwindel und Koordinationsstörungen verursachen kann, besteht besonders bei älteren Patienten ein erhöhtes Risiko für Stürze.

Abhängigkeitsgefährdung und Entzugserscheinungen

Die Einnahme von Halcion kann - wie bei allen Benzodiazepin-haltigen Präparaten - zu einer Abhängigkeit führen. Diese kann vor allem bei einer ununterbrochenen Einnahme über längere Zeit (in gewissen Fällen bereits nach wenigen Wochen) auftreten und hat nach abruptem Absetzen des Arzneimittels Entzugssymptome zur Folge. Es können dann Symptome wie Unruhe, Angstzustände, Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, und Schweissausbrüche auftreten. Diese Erscheinungen klingen in der Regel nach wenigen Wochen ab.Es können auch schwere Symptome wie Krämpfe, Erbrechen und Zittern, Verwirrtheit, Depressionen, Halluzinationen, suizidale Gedanken oder psychische Veränderungen auftreten. In diesem Fall suchen Sie umgehend Ihren Arzt oder Ihre Ärztin auf!Um das Risiko der Entwicklung einer Abhängigkeit möglichst klein zu halten, beachten Sie bitte folgende Hinweise:

  • Nehmen Sie Halcion nur auf Verordnung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin ein.Erhöhen Sie auf keinen Fall die vom Arzt bzw. der Ärztin verschriebene Dosis.Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie das Arzneimittel absetzen wollen.Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird periodisch darüber entscheiden, ob die Behandlung weitergeführt werden muss.Eine Einnahme über längere Zeit (in der Regel mehr als vier Wochen) darf nur unter sorgfältiger ärztlicher Überwachung erfolgen.

Wenn Sie alkohol- medikamenten- oder drogenabhängig sind oder waren, sollten Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin sprechen, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie denken, dass Sie mehr Arzneimittel als verschrieben benötigen.Beim Absetzen des Präparats können, auch nach nur kurzfristigem Gebrauch, vorübergehend für einige Nächte die Schlafstörungen wieder auftreten. Dies kann durch schrittweises Absetzen vermieden werden.Bitte nehmen Sie Halcion Tabletten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.Halcion Tabletten enthalten 0.15 mg Natriumbenzoat (E 211) pro Tablette. Natriumbenzoat kann Gelbsucht (Gelbfärbung von Haut und Augen) bei Neugeborenen (im Alter bis zu 4 Wochen) verstärken.Halcion Tabletten enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d. sie sind nahezu «natriumfrei».Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,Allergien haben oderandere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen.

Darf Halcion während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Halcion soll weder in der Schwangerschaft noch in der Stillzeit eingenommen werden.

Wie verwenden Sie Halcion?

Der Arzt bzw. die Ärztin legt die genaue Dosierung fest. Erhöhen Sie auf keinen Fall die verschriebene Dosierung. Die blauen 0.25 mg Halcion Tabletten haben eine Bruchrille und können in Hälften geteilt werden.

Erwachsene

Üblicherweise wird unmittelbar vor dem Schlafengehen 1 Tablette zu 0.125 mg oder 0.25 mg eingenommen. Die Dosis von 0.25 mg soll nicht überschritten werden.Bei älteren oder geschwächten Patientinnen und Patienten genügt meistens die Dosis von 0.125 mg, die in Einzelfällen auf 2 Tabletten zu 0.125 mg erhöht werden kann. Diese Dosis soll nicht überschritten werden.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Die Anwendung und Sicherheit von Halcion bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden. Deshalb wird die Anwendung von Halcion bei Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen.Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Halcion haben?

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)

Schläfrigkeit, Schwindel und Störung der Bewegungsabläufe.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1'000 Behandelten)

Verwirrung, Schlaflosigkeit, Gedächtnisstörungen, Sehstörungen und Erschöpfung.

Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)

Es wurde über Aggressivität, Halluzinationen, Schlafwandeln, Arzneimittelmissbrauch, Arzneimittelabhängigkeit, Arzneimittelentzugserscheinungen (siehe «Wann ist bei der Einnahme von Halcion Vorsicht geboten?»), Bewusstseinstrübung, Ohnmacht, Dämpfung und Stürze berichtet.Schwere allergische Reaktionen wurden bei Patienten bzw. Patientinnen beobachtet, die Halcion erstmals oder wiederholt angewendet haben.Setzen Sie sich mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin in Verbindung, wenn die beschriebenen Nebenwirkungen auftreten.Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Vor Licht geschützt, bei Raumtemperatur (15?25 °C) an einem trockenen Ort und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Hinweise

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Halcion enthalten?

Tabletten zu 0.125 mg sind oval und violett.Tabletten zu 0.25 mg sind oval, blau und haben eine Bruchrille (teilbar).

Wirkstoffe

1 Tablette zu 0.125 mg enthält 0.125 mg Triazolam.1 Tablette zu 0.25 mg enthält 0.25 mg Triazolam.

Hilfsstoffe

Tabletten zu 0.125 mg: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, Magnesiumstearat, Docusat-Natrium, hochdisperses Siliciumdioxid, Indigotin (E 132), Erythrosin (E 127), Natriumbenzoat (E 211).Tabletten zu 0.25 mg: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, Magnesiumstearat, Docusat-Natrium, hochdisperses Siliciumdioxid, Indigotin (E 132), Natriumbenzoat (E 211).

Zulassungsnummer

41314 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Halcion? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.Halcion 0.125 mg: 30 Tabletten.Halcion 0.25 mg: 30 Tabletten (mit Bruchrille, teilbar).

Zulassungsinhaberin

Pfizer AG, Zürich.

Diese Packungsbeilage wurde im November 2022 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

PIL V011

16624 / 05.12.2022

Description for the doctor

Untersteht dem Bundesgesetz über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe

Zusammensetzung

Wirkstoffe

Triazolam.

Hilfsstoffe

Halcion 0.125 mg: Lactosum, Cellulosum microcristallinum, Maydis amylum, Magnesii stearas, Docusatum natricum, Silica colloidalis anhydrica; Color: E132 Indigotin, E127 Erythrosin; Conserv.: E211 Natrii benzoas.

Halcion 0.25 mg: Lactosum, Cellulosum microcristallinum, Maydis amylum, Magnesii stearas, Docusatum natricum, Silica colloidalis anhydrica; Color: E132 Indigotin; Conserv.: E211 Natrii benzoas.

Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit

Tabletten zu 0.125 mg (oval, violett) bzw. 0.25 mg (oval, blau, Bruchrille, teilbar) Triazolam.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Halcion wird für die Kurzzeit-Therapie von Schlafstörungen verwendet.

Wie alle Hypnotika soll es nur bei Schlafstörungen von klinisch signifikantem Schweregrad eingesetzt werden.

Dosierung/Anwendung

Halcion ist unmittelbar vor dem Schlafengehen einzunehmen. Die Dosierung muss dem Patienten individuell angepasst werden. Die 0.25 mg Halcion Tabletten haben eine Bruchrille und können zur Halbierung der Dosis geteilt werden. Zur Vermeidung dosisabhängiger Nebenwirkungen wird jeweils die niedrigstwirksame Dosis verabreicht. Die maximal empfohlenen Dosierungen dürfen nicht überschritten werden.

Übliche Dosierung

Für Erwachsene werden im Allgemeinen 0.125 mg bis 0.25 mg empfohlen. Eine Dosis von mehr als 0.25 mg darf nicht verabreicht werden.

Therapiedauer

Halcion dient zur Kurzzeit-Therapie von Schlafstörungen. Die Behandlung soll in der Regel vier Wochen, inklusive Absetzen, nicht überschreiten. Wenn dennoch eine längere Behandlung erwogen wird, muss der weitere Bedarf erneut sorgfältig abgeklärt und dann periodisch überprüft werden.

Spezielle Dosierungsanweisungen

Ältere Patienten

Die Therapie wird mit 0.125 mg eingeleitet. Nur bei ungenügendem Ansprechen kann die Dosis bis auf 0.25 mg erhöht werden. Diese Dosis darf nicht überschritten werden.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Die Anwendung und Sicherheit von Halcion bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden. Deshalb wird die Anwendung von Halcion bei Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen.

Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff, anderen Benzodiazepinen oder einem der Hilfsstoffe (siehe «Zusammensetzung»).

Myasthenia gravis, schwere respiratorische Insuffizienz, vorbestehende schwere psychiatrische Erkrankungen.

Die gleichzeitige Anwendung mit Antimykotika des Azol-Typs (z.B. Ketoconazol, Itraconazol) und mit HIV-Proteaseinhibitoren (z.B. Ritonavir) ist kontraindiziert.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Die gleichzeitige Verabreichung von Benzodiazepinen und Opioiden kann zu starker Sedierung, Atemdepression, Koma und Tod führen. Die Dosierung und Therapiedauer ist auf das benötigte Minimum zu beschränken.

Patienten mit beeinträchtigter Leber- oder Nierenfunktion, schwerer pulmonaler Insuffizienz oder Schlafapnoe müssen mit der notwendigen Vorsicht behandelt werden. Bei Patienten mit beeinträchtigter respiratorischer Funktion wurde gelegentlich über Atemdepression und Apnoe berichtet.

Bei älteren und/oder geschwächten Patienten soll zur Vermeidung von Übersedierung, Benommenheit und Koordinationsstörungen die Therapie mit 0.125 mg eingeleitet werden (siehe «Dosierung/Anwendung»). Da Triazolam Sedierung (Benommenheit, Schläfrigkeit, Schwindel, Ataxie und/oder Koordinationsstörungen) und eine ZNS-Depression verursachen kann, besteht besonders bei älteren Patienten ein höheres Risiko für Stürze.

Benzodiazepine verursachen additive Wirkungen, wenn sie mit Alkohol oder anderen ZNS-dämpfenden Substanzen verabreicht werden. Die Patienten sollten angewiesen werden, während der Behandlung mit Halcion keine alkoholischen Getränke zu konsumieren.

Halcion soll mit Vorsicht eingenommen werden, wenn eine volle Schlafdauer von ca. 7-8 Stunden nicht möglich ist (z.B. auf Flugreisen), weil in solchen Situationen amnestische Episoden auftreten können.

Erhöhte Vorsicht ist bei der Verschreibung von Triazolam an Patienten geboten, die Symptome einer Depression aufweisen, welche durch Hypnotika verstärkt werden können. Solche Patienten können suizidale Absichten entwickeln, und entsprechende Vorsichtsmassnahmen müssen getroffen werden. Zur Vermeidung einer absichtlichen Überdosierung soll diesen Patienten jeweils die kleinstmögliche Menge verschrieben werden.

Wie bei anderen Benzodiazepinen und Arzneimitteln, die auf das Zentralnervensystem wirken, sind unter Halcion drei idiosynkratische, sich möglicherweise überlappende Symptomhäufungen beobachtet worden: Amnestische Symptome (anterograde Amnesie mit oder ohne Verhaltensstörung), Verwirrtheitszustände (Desorientiertheit, Derealisation, Depersonalisation und/oder Bewusstseinstrübung) und Agitationszustände (Unruhe, Reizbarkeit und Erregung). Häufig sind an diesen Reaktionen auch andere Faktoren beteiligt, wie beispielsweise die gleichzeitige Einnahme von Alkohol oder anderen Arzneimitteln, Schlafmangel oder ein anormaler prämorbider Zustand.

Schlafwandeln und damit assoziierte Verhaltensweisen wurden von Patienten berichtet, die sedative Hypnotika, einschliesslich Triazolam, eingenommen hatten und nicht vollständig wach waren. Dazu zählten unter anderem Auto fahren im Schlaf, Zubereiten und Verzehren von Mahlzeiten, Telefonieren, Geschlechtsverkehr, ohne dass sich die Betroffenen später daran erinnern konnten (Amnesie). Es wurden auch Einzelfälle von selbstverletzendem Verhalten in diesem Zusammenhang berichtet. Alkohol und andere zentral dämpfende bzw. zentral wirksame Substanzen scheinen das Risiko für solches Verhalten im Zusammenhang mit sedativen Hypnotika, einschliesslich Triazolam, zu erhöhen. Gleiches gilt für die Anwendung von sedativen Hypnotika, einschliesslich Triazolam, in Dosierungen, die über der empfohlenen Maximaldosis liegen. Bei Patienten, die solche Verhaltensweisen berichten, sollten sedative Hypnotika abgesetzt werden.

Bei Patienten, welche Triazolam erhielten, wurde über schwere anaphylaktische Reaktionen, einschliesslich seltener fataler Fälle von Anaphylaxie, berichtet. Über Fälle von Angioödemen, welche Zunge, Glottis oder Larynx einbezogen, wurde bei Patienten berichtet, die zum ersten oder wiederholten Mal sedative Hypnotika einnahmen, einschliesslich Triazolam (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).

Abhängigkeit

Die Einnahme von Benzodiazepinen kann zu einer Abhängigkeit führen. Dieses Risiko ist erhöht bei längerer Einnahme, hoher Dosierung und bei prädisponierten Patienten. Die Entzugssymptomatik tritt vor allem nach abruptem Absetzen auf und beschränkt sich in leichteren Fällen auf Tremor, Ruhelosigkeit, Schlafstörungen, Angst, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche. Es können aber auch Symptome wie Schwitzen, Muskel- und Bauchkrämpfe, Wahrnehmungsstörungen, sowie in seltenen Fällen Delirien und zerebrale Krampfanfälle auftreten. Das Einsetzen von Entzugserscheinungen schwankt je nach Wirkungsdauer der Substanz zwischen ein paar Stunden und einer Woche oder mehr nach Absetzen der Therapie. Um das Risiko einer Abhängigkeit auf ein Minimum zu reduzieren, sollten Benzodiazepine nur nach sorgfältiger Prüfung der Indikation verschrieben und über möglichst kurze Dauer (das Hypnotikum Halcion z.B. in der Regel nicht länger als vier Wochen) eingenommen werden. Ob eine Weiterführung der Behandlung notwendig ist, muss periodisch überprüft werden. Zur Vermeidung von Entzugserscheinungen empfiehlt sich in jedem Fall ein ausschleichendes Absetzen, indem die Dosis stufenweise reduziert wird. Bei Auftreten von Entzugserscheinungen ist eine engmaschige ärztliche Überwachung und Unterstützung des Patienten erforderlich.

Rebound-Schlaflosigkeit

Beim Absetzen des Präparats können auch nach nur kurzfristigem Gebrauch für einige Nächte die Schlafstörungen wieder auftreten («Rebound-Insomnia»). Dieses Risiko kann durch ausschleichendes Absetzen vermindert werden.

Interaktionen

Benzodiazepine haben bei gleichzeitiger Einnahme von Opioiden, Alkohol oder anderen ZNS-Sedativa eine verstärkte ZNS-dämpfende Wirkung, einschliesslich Atemdepression (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».

Die gleichzeitige Gabe von Benzodiazepinen kann die Wirkung von Muskelrelaxantien verstärken.

Bei gleichzeitiger Verabreichung von Triazolam mit Verbindungen, die dessen Metabolismus beeinflussen, können pharmakokinetische Interaktionen auftreten. Substanzen, die bestimmte hepatische Enzyme (im speziellen Cytochrom P450IIIA4) hemmen, können die Plasmakonzentration von Triazolam erhöhen und damit seine Wirkung verstärken. Daten aus klinischen und in vitro Studien mit Triazolam sowie klinische Studien mit Substanzen, die ähnlich metabolisiert werden, zeigen, dass verschiedene Interaktionen für eine Reihe von Substanzen möglich sind.

Triazolam soll zusammen mit Isoniazid, Fluvoxamin, Sertralin, Paroxetin, Diltiazem und Verapamil mit Vorsicht angewendet werden.

Vorsicht ist auch geboten bei gleichzeitiger Verabreichung anderer Hemmer von CYP450 wie Cyclosporin, Amiodaron, Neuroleptika.

Antimykotika des Azol-Typs

In einer Studie waren die Triazolam-Spiegel bei gleichzeitiger systemischer Verabreichung mit den zwei antimykotischen Substanzen massiv erhöht und die Halbwertszeit versechs- bzw. versiebenfacht. Daraus resultieren signifikante Erhöhungen der Stärke und Dauer der Triazolam-Wirkung. Die gleichzeitige Verabreichung von Halcion mit Ketoconazol oder Itraconazol ist kontraindiziert. Halcion soll auch nicht mit anderen Antimykotika des Azol-Typs verabreicht werden.

Ritonavir und andere Protease-Inhibitoren

Interaktionen zwischen HIV-Protease-Inhibitoren und Triazolam sind komplex und abhängig von der Therapiedauer. Niedrige Ritonavirdosen hatten eine ausgeprägte Reduktion der Triazolam-Clearance zur Folge, verzögerten die Eliminationshalbwertszeit und verstärkten die klinischen Wirkungen. Deshalb ist die gleichzeitige Verabreichung von Halcion und Protease-Inhibitoren kontraindiziert.

Cimetidin

Die gleichzeitige Verabreichung von Triazolam und Cimetidin führt zu einer Verdoppelung der Triazolam-Plasmaspiegel infolge Reduktion der Triazolam-Clearance, meistens ohne Veränderung der Eliminationshalbwertszeit. Selbst beim Auftreten einer verlängerten Eliminationshalbwertszeit bei vereinzelten Patienten wird nach einmal täglicher Einnahme von Halcion keine Wirkstoffkumulation beobachtet. Bei der gleichzeitigen Anwendung von Halcion und Cimetidin ist Vorsicht geboten. Eine Dosisreduktion von Halcion soll in Betracht gezogen werden.

Makrolid-Antibiotika

Bei gleichzeitiger Verabreichung verdoppelt Erythromycin die Plasmaspiegel von Triazolam und führt zu einer verminderten Triazolam-Clearance und einer Verlängerung der Eliminationshalbwertszeit. Daher ist Vorsicht geboten bei der gleichzeitigen Anwendung von Halcion und Makrolid-Antibiotika wie Erythromycin oder Clarithromycin. Eine Dosisreduktion von Halcion soll in Betracht gezogen werden.

Schwangerschaft/Stillzeit

Schwangerschaft

Die Datenlage hinsichtlich der Teratogenität und der Wirkungen auf die postnatale Entwicklung und das Verhalten des Kindes ist unklar. Aus einigen früheren Studien mit anderen Benzodiazepinen gibt es klare Hinweise für ein erhöhtes Risiko für kongenitale Missbildungen des menschlichen Foetus nach Verabreichung von Benzodiazepinen im ersten Trimester. Spätere Studien mit Benzodiazepinen ergaben keine klaren Hinweise auf irgendwelche Missbildungen. Werden Benzodiazepine in der späten Phase der Schwangerschaft oder während des Geburtvorgangs verabreicht, sind beim Neugeborenen pharmakologische Wirkungen wie Hypothermie, niedriger Blutdruck, niedriger Muskeltonus, Trinkschwäche, Atemdepression (sog. «floppy infant syndrome») und neonatale Entzugssymptome zu erwarten.

Wenn Halcion während der Schwangerschaft eingenommen wird oder die Patientin unter der Behandlung mit Halcion schwanger wird, sollte sie über das potentielle Risiko für den Foetus informiert werden.

Stillzeit

Benzodiazepine und ihre Metaboliten wurden in der Muttermilch nachgewiesen.

Halcion soll deshalb weder in der Schwangerschaft noch in der Stillzeit verwendet werden.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Wie bei anderen ZNS-wirksamen Arzneimitteln sollten Patienten, die Triazolam erhalten, angewiesen werden, das Autofahren und das Bedienen gefährlicher Maschinen zu unterlassen, bis feststeht, dass sie unter Einnahme von Halcion nicht schläfrig oder schwindlig werden.

Unerwünschte Wirkungen

Die Häufigkeiten der klinischen unerwünschten Wirkungen wurden anhand von placebo-kontrollierten Studien bestimmt, in welchen 1003 Patienten Halcion (Triazolam) Tabletten erhielten. Innerhalb jeder Systemorganklasse wurden die unerwünschten Wirkungen nach der Häufigkeit geordnet, wobei das häufigste Ereignis zuerst erscheint. Folgende Einteilung wurde verwendet: Sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100,<1/10), gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1000), sehr selten (≤1/10'000), unbekannt (kann nicht mit den vorhandenen Daten abgeschätzt werden).

Psychiatrische Erkrankungen

Gelegentlich: Verwirrung, Schlaflosigkeit.

Unbekannt: Aggressivität, Halluzinationen, Schlafwandeln (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig: Schläfrigkeit, Schwindel, Ataxie und/oder Koordinationsstörungen.

Gelegentlich: Gedächtnisstörungen.

Unbekannt: Bewusstseinstrübung, Synkope, Sedierung.

Augenerkrankungen

Gelegentlich: Sehstörungen.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Gelegentlich: Erschöpfung.

Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen

Unbekannt: Sturz.

Diejenigen Nebenwirkungen, welche einer Ausweitung der pharmakologischen Aktivität entsprechen, wie Benommenheit, Schwindel oder Amnesien, sind dosisabhängig. Ein Zusammenhang zwischen der Dosis und dem Risiko anderer Nebenwirkungen ist nicht klar erwiesen.

Unerwünschte Wirkungen nach Markteinführung

Immunsystem: Überempfindlichkeitsreaktionen einschliesslich angioneurotisches Ödem und anaphylaktoide Reaktion, allergisches Ödem, anaphylaktischer Schock wurden berichtet (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.

Überdosierung

Anzeichen und Symptome

Bei Überschreiten der empfohlenen Dosierung können Sedierungserscheinungen wie etwa Benommenheit, Somnolenz, Koordinationsstörungen und verwaschene Sprache auftreten. Willentliche oder versehentliche Einnahme grosser Mengen von Halcion kann zum Koma führen. Es wurde über respiratorische Depression und Apnoen sowie vereinzelt über zerebrale Krampfanfälle, berichtet.

Behandlung

Wie bei allen Überdosierungen mit Arzneimitteln sind Atmung, Puls und Blutdruck zu überwachen und nötigenfalls weitere Massnahmen einzuleiten. Es sollte unverzüglich eine Magenspülung vorgenommen werden. Die Atemwege sind freizuhalten und eventuell intravenös Flüssigkeit zuzuführen.

Zur spezifischen Therapie kann der Benzodiazepin-Antagonist Flumazenil verabreicht werden.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code

N05CD05

Wirkungsmechanismus

Pharmakodynamik

Der Wirkstoff von Halcion ist Triazolam, ein kurz wirksames Benzodiazepin mit starker hypnotischer Wirkung. Triazolam erhöht die Schlafbereitschaft signifikant, verlängert die Schlafdauer und setzt die Häufigkeit des nächtlichen Erwachens herab.

Klinische Wirksamkeit

Keine Angabe.

Pharmakokinetik

Absorption

Die maximale Plasmakonzentration wird innerhalb von 1-2 Stunden nach oraler Gabe gemessen. Die nach therapeutischen Dosierungen erreichten Spitzenkonzentrationen im Plasma sind dosisabhängig und liegen zwischen 1 bis 6 ng/ml.

Distribution

Triazolam bindet in vitro zu 89% an Humanserumproteine. Das Verteilungsvolumen beträgt für eine Dosis von 0.25 mg 1.2-1.8 l/kg.

Metabolismus

Die Hauptmetaboliten im Plasma sind die Glukuronide von α-Hydroxy- und 4-Hydroxytriazolam. Die Metaboliten sind wenig aktiv, liegen nur in niedrigen Konzentrationen vor und weisen ähnliche Eliminationshalbwertszeiten auf wie Triazolam.

Elimination

Die Eliminationshalbwertszeit von Triazolam beträgt 1.5-5.5 Stunden, diejenige der Hauptmetaboliten durchschnittlich 4 Stunden. 14C-markiertes Triazolam wurde zu 91% in den Urin und zu 9% in die Faeces ausgeschieden. Die zwei Hauptmetaboliten machen 80% der im Urin ausgeschiedenen Substanzmenge aus. Die Ausscheidung verläuft in 2 Phasen. Bei wiederholter Verabreichung ist im Blut keine Kumulation von Triazolam und seinen Metaboliten festzustellen.

Präklinische Daten

Mutagenität

Im in vitro Ames-Test zeigte Triazolam kein mutagenes Potential. Ebenso wurde im in vitro alkalischen Elutionstest an Lungenfibroblasten des chinesischen Hamsters keine Schädigung der DNS beobachtet.

Karzinogenität

In 24-monatigen Studien an Ratten und Mäusen ergaben sich keine Hinweise auf ein tumorerzeugendes Potential.

Reproduktionstoxizität

Benzodiazepine passieren die Plazenta. Es liegen keine reproduktionstoxikologischen Erfahrungen mit Triazolam am Menschen vor.

Ergebnisse aus Tierversuchen: Die Applikation von Triazolam an Maus, Ratte und Kaninchen ergab keine Hinweise auf teratogene Eigenschaften. Eine Reproduktionsstudie an Ratten in Dosierungen von bis zu 5 mg/kg/d hat keinen Effekt auf die Paarungsrate oder die Fertilität gezeigt.

Es gibt Hinweise auf Verhaltensstörungen der Nachkommen von benzodiazepinexponierten Muttertieren. In präklinischen Studien wurde gezeigt, dass Anästhetika und Sedativa die N-Methyl-D-Aspartat (NMDA)-Rezeptoren blockieren und/oder die Aktivität von GABA potenzieren und so den Zelltod von Neuronen im Gehirn fördern können. Erfolgt die Verabreichung während der Hauptentwicklungsphase des Gehirns, können daraus kognitive Langzeitdefizite und Verhaltensstörungen bei Jungtieren resultieren. Basierend auf Vergleichen unter präklinisch verwendeten Spezies wird vermutet, dass das Anfälligkeitsfenster des Gehirns für derartige Effekte beim Menschen mit einer Exposition vom dritten Schwangerschaftstrimester bis zum 1. Lebensjahr, möglicherweise sogar bis ca. zum 3. Lebensjahr, korreliert. Obwohl für Triazolam nur beschränkte Informationen vorliegen, kann ein ähnlicher Effekt auftreten, da Triazolam die Wirkung von GABA ebenfalls verstärkt. Die Relevanz dieser präklinischen Erkenntnisse für den Menschen ist nicht bekannt.

Sonstige Hinweise

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Besondere Lagerungshinweise

Vor Licht geschützt, bei Raumtemperatur (15-25 °C) an einem trockenen Ort und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Zulassungsnummer

41314 (Swissmedic).

Zulassungsinhaberin

Pfizer AG, Zürich

Stand der Information

Januar 2020.

LLD V010

Need consultation with an experienced specialist?

If you have any questions about products, orders or service, please contact us. Our specialists will be happy to provide all the necessary answers.

Or write email

info@primecare.global