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Redoxon Zinc Brausetable Ds 60 pcs - PrimeCare Global
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Redoxon Zinc Brausetable Ds 60 pcs

REDOXON Zinc Brausetabl

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In stock 300 pcs
Inhaltsverzeichnis...
Manufacturer
Product code
7842054
EAN [GTIN]
7680546580537
ATC
A11GB99
SwissMedic category
D
Origin country
CH

Analogues of the product based on the Anatomical Therapeutic Chemical (ATC) Classification - A11GB99

Description - Redoxon Zinc Brausetable Ds 60 pcs

Swissmedic-genehmigte Patienteninformation

Redoxon® + Zinc

Bayer (Schweiz) AG

Was ist Redoxon + Zinc und wann wird es angewendet?

Redoxon + Zinc enthält als Wirkstoffe Vitamin C (Ascorbinsäure) und das Spurenelement Zink. Vitamin C und Zink greifen über verschiedene Mechanismen in eine Vielzahl lebenswichtiger Stoffwechselvorgänge ein.Ein Mangel an Vitamin C und Zink kann die körpereigene Infektionsabwehr schwächen. Vitamin C und Zink wirken auf unterschiedliche, jedoch sich gegenseitig ergänzende Weise und unterstützen die natürlichen Abwehrkräfte gegen Krankheiten. Redoxon + Zinc wird verwendet:

  • bei erhöhtem Risiko bezüglich Infektionskrankheiten;bei Erkältungskrankheiten;zur Deckung eines erhöhten Bedarfs an Vitamin C und Zink, zum Beispiel bei Rauchern, bei Infektionskrankheiten oder nach Operationen sowie bei Wundheilung.

Was sollte dazu beachtet werden?

Da Vitamin C vom Körper nicht selbst hergestellt werden kann, muss es mit der Nahrung aufgenommen werden. Reich an Vitamin C sind Gemüse und Früchte, insbesondere Zitrusfrüchte wie Orangen, Zitronen und Grapefruits. Grössere Mengen Vitamin C finden sich auch in Leber und Niere, nicht jedoch in Fleisch, Getreide und Milchprodukten. Kochen, Wässern, Warmhalten und Lagern (auch Tiefkühlen) kann den Vitamin-C-Gehalt stark reduzieren.Zink muss - wie alle vom Organismus benötigten Spurenelemente - mit der Nahrung zugeführt werden. Zink kommt hauptsächlich in tierischen Produkten vor, vor allem in Fleisch und Leber; in geringerem Umfang ist es auch in pflanzlichen Produkten wie Getreide enthalten.Diabetikerinnen und Diabetiker, welche die Zuckerbestimmung im Urin selbst vornehmen, sollten einige Tage vor dem Test kein Redoxon + Zinc zu sich nehmen, weil Vitamin C das Testresultat beeinflusst.Redoxon + Zinc Brausetabletten und Kautabletten sind zuckerfrei und für Diabetikerinnen und Diabetiker geeignet (1 Kautablette = 10,7 kJ = 2,56 kcal; 1 Brausetablette = 14,2 kJ = 3,4 kcal).

Wann darf Redoxon + Zinc nicht angewendet werden?

Wenn bei Ihnen eine schwere Nierenfunktionsstörung vorliegt, wenn Sie Nierensteine haben, eine erhöhte Oxalsäure-Ausscheidung haben, bei schwerer Niereninsuffizienz (einschliesslich wenn Sie Dialysepatient sind)wenn Sie gegen einen Inhaltsstoff von Redoxon + Zinc allergisch sind oder eine Eisenspeicherkrankheit haben, dürfen Sie Redoxon + Zinc nicht einnehmen. Wenn es bei Ihnen unter der Behandlung mit Redoxon + Zinc zu einer allergischen Reaktion kommt, müssen Sie das Präparat absetzen.

Wann ist bei der Einnahme von Redoxon + Zinc Vorsicht geboten?

Patienten bzw. Patientinnen mit Nierensteinen dürfen mehr als 500 mg Vitamin C täglich nur nach Rücksprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin einnehmen. Eine Langzeitbehandlung mit Zinkzusätzen von mehr als 15 mg pro Tag wird ohne ärztliche Überwachung nicht empfohlen.Redoxon + Zinc ist mit Aspartam gesüsst. Patienten bzw. Patientinnen mit Phenylketonurie sollen das Präparat daher nur nach Rücksprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin einnehmen.Wenn Sie unter der (sehr seltenen) Fruktose-Unverträglichkeit leiden, dürfen Sie Redoxon + Zinc wegen dem enthaltenen Sorbitol nicht einnehmen (beim metabolischen Abbau des Süssstoffes Sorbitol entsteht Fruktose).Arzneimittel zur Empfängisverhütung (orale Kontrazeptiva) und bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Allergien und Entzündungen (Kortikosteroide) führen zu einem erhöhten Abbau von Vitamin C. Bestimmte Arzneimittel, die den Knochenabbau hemmen (Calcitonin) erhöhen den Vitamin C-Verbrauch. Salicylsäurederivate (z.B. Acetylsalicylsäure), bestimmte Antibiotika (Tetrazykline) sowie bestimmte Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie (Barbiturate) vermindern die Vitamin C-Verfügbarkeit im Körper durch eine verkleinerte Resorption bzw. durch eine erhöhte Ausscheidung. Hohe Dosen von Vitamin C können die Konzentrationen von Cyclosporin, Indinavir, Warfarin und Disulfiram im Blut senken. Bei gleichzeitiger Einnahme von Vitamin C und aluminiumhaltige Mittel gegen Magenbrennen (Antacida) kann vermehrt Aluminium aufgenommen werden. Besondere Vorsicht gilt deshalb, wenn Sie an Niereninsuffizienz leiden.Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,Allergien haben oderandere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Redoxon + Zinc während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit einge­nommen werden?

In einer Menge, die dem täglichen Bedarf entspricht, dürfen Sie die in Redoxon + Zinc enthaltenen Wirkstoffe während der Schwangerschaft und in der Stillzeit einnehmen. Nehmen Sie jedoch Redoxon + Zinc nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein.

Wie verwenden Sie Redoxon + Zinc?

Sofern vom Arzt bzw. Ärztin nicht anders verordnet:Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: eine bis zwei Kautabletten oder 1 Brausetablette pro Tag.Die Brausetablette ergibt, in einem Glas Wasser aufgelöst, ein Getränk mit Orangenaroma.Die Kautabletten können zerkaut oder gelutscht werden.Redoxon + Zinc ist nicht zur Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren bestimmt.Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Redoxon + Zinc haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Redoxon + Zinc auftreten: Allergische Reaktionen (z.B. Ausschlag, Nesselsucht, Ödeme, Juckreiz), Asthma, Kurzatmigkeit, Lungenkrämpfe und gastrointestinale Störungen wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, abdominale und gastrointestinale Schmerzen und erniedrigter Blutdruck.Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Bei Raumtemperatur (15-25 °C) lagern und vor Feuchtigkeit schützen.Das Arzneimittel ist ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren.Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Redoxon + Zinc enthalten?

Brausetablette

Wirkstoffe: 1 g Vitamin C (Ascorbinsäure), 10 mg Zink (als Zinkcitrat).Hilfsstoffe: Sorbitol, Aspartam, Aroma, sowie weitere Hilfsstoffe.

Kautablette

Wirkstoffe: 500 mg Vitamin C (als Natriumascorbat), 5 mg Zink (als Zinkcitrat).Hilfsstoffe: Sorbitol, Aspartam, Aroma, sowie weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

54658, 54659 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Redoxon + Zinc? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.Packungen zu 15, 30, 60 Brausetabletten (Orangenaroma).Packung zu 30 Kautabletten (Orangenaroma).

Zulassungsinhaberin

Bayer (Schweiz) AG, 8045 Zürich.

Diese Packungsbeilage wurde im August 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

20386 / 28.07.2022

Description for the doctor

AMZV

Zusammensetzung

Wirkstoffe:

Brausetablette: L-Ascorbinsäure, Zink (ut Zinci citras trihydricus).

Kautablette: L-Ascorbinsäure (ut Natrii ascorbas), Zink (ut Zinci citras trihydricus).

Hilfsstoffe:

Brausetablette: Aspartamum, Sorbitolum, Aromatica, Excipiens pro compresso (zuckerfrei).

Kautablette: Aspartamum, Sorbitolum, Aromatica, Excipiens pro compresso (zuckerfrei).

Eine Kautablette enthält 0,77 g Kohlenhydrate = 10,7 kJ (2,56 kcal).

Eine Brausetablette enthält 0,655 g Kohlenhydrate = 9,6 kJ (2,3 kcal) und 0,46 g Zitronensäure = 4,6 kJ (1,1 kcal). Der gesamte kalorische Wert einer Brausetablette beträgt 14,2 kJ (3,4 kcal).

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

1 Brausetablette enthält: L-Ascorbinsäure (Vitamin C) 1 g, Zink 10 mg (ut Zinci citras trihydricus).

1 Kautablette enthält: L-Ascorbinsäure (Vitamin C) 500 mg (ut Natrii ascorbas), Zink 5 mg (ut Zinci citras trihydricus).

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Substitution von Ascorbinsäure und Zink in Situationen mit erhöhtem Bedarf oder höherem Mangelrisiko wie bei

  • Erkältungskrankheiten,
  • Wundheilung, nach Operationen,
  • Infektionskrankheiten,
  • erhöhtem Risiko bezüglich Infektionskrankheiten,
  • Rauchen.

Dosierung/Anwendung

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

Die empfohlene Dosierung beträgt 1 Brausetablette oder 1 bis 2 Kautabletten pro Tag.

Die Brausetablette ergibt, in einem Glas Flüssigkeit aufgelöst, ein Getränk mit Orangenaroma.

Die Kautabletten können zerkaut oder gelutscht werden.

Redoxon + Zinc ist nicht zur Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren bestimmt.

Kontraindikationen

Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe.

Nephrolithiasis mit Oxalurie bei saurem und physiologischem Urin-pH.

Schwere Niereninsuffizienz oder Nierenversagen (GFR <30 mg/min) einschliesslich Patienten unter Dialyse.

Eisenspeicherkrankheiten wie Hämochromatose.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Akute oder chronische Überdosierung von Ascorbinsäure kann zu Schädigungen der Niere führen (siehe Abschnitt «Überdosierung»).

Phenylketonuriepatientinnen und -patienten sind darauf aufmerksam zu machen, dass Redoxon + Zinc Aspartam enthält. Patientinnen und Patienten, die an einer Fruktoseintoleranz leiden, sind darauf aufmerksam zu machen, dass Redoxon + Zinc Sorbitol enthält (beim metabolischen Abbau von Sorbitol entsteht Fruktose).

Da Ascorbinsäure zur Steigerung der Eisenresorption beitragen kann, ist Vorsicht geboten, wenn Eisenspeicherkrankheiten, Hämochromatosen oder z.B. Erkrankungen wie eine Beta- Ketten-Thalassämie vorliegen.

Die gleichzeitige Einnahme von anderen (Multi)vitaminpräparaten oder das Vorliegen einer Niereninsuffizienz sind (siehe Abschnitt «Kontraindikationen» und «Überdosierung») sind bei der Einnahme von Redoxon + Zinc zu beachten.

Bei Langzeitanwendung in überhöhten Dosen kann es zu einem Kupfermangel und zu einer Anämie kommen.

Interaktionen

Ascorbinsäure

Kortikosteroide erhöhen die Oxydation.

Kalzitonin führt zu erhöhtem Verbrauch.

Salicylate: sie hemmen den aktiven Transport von Ascorbinsäure durch die Darmwand und erhöhen deren renale Elimination.

Tetrazykline: sie hemmen den intrazellulären Stoffwechsel und die tubuläre Rückresorption und erhöhen die Ausscheidung von Ascorbinsäure im Urin.

Antazida: Bei aluminiumhaltigen Antacida kann durch Ascorbinsäure die systemische Aluminiumaufnahme erhöht werden, was besonders bei Niereninsuffizienz zu beachten ist.

Barbiturate und erhöhen die Ausscheidung von Ascorbinsäure im Harn.

Eisen: Ascorbinsäure erhöht die Eisenabsorption, v.a. in Personen mit Eisenmangel. Das kann zu Eisenüberlastung führen in Personen mit Hämochromatose oder Erbträgern von Hämochromatose (siehe Abschnitt «Kontraindikationen»).

Ascorbinsäure verstärkt die Eisen-Toxizität, v.a. am Herzen und kann zur kardialen Dekompensation führen.

Cyclosporin, Indinavir, Warfarin, und Disulfiram : hohe Dosen von Ascorbinsäure können die Serumkonzentration dieser Wirkstoffe vermindern.

Zink

Zink kann die intestinale Absorption von Tetrazyklinen und Chinolonen (z.B. Ciprofloxacin) beeinträchtigen. Durch die überhöhte Zinkzufuhr kann die Aufnahme anderer Spurenelemente beeinträchtigt werden. So kann es zu verminderter Kupferabsorption und Ausbildung einer Kupferanämie sowie Eisenresorptionsstörungen kommen.

Folgende Arzneimittel - insbesondere Chelatbildner - können die Zinkkonzentration im Plasma herabsetzen: Ethambutol, Dijodhydroxychinolin, Jodchlorhydroxychinolin, Disulfiram, Oxychinoline, Penicillamin, Iproniazid, Nialamid und Isocarboxazid.

Chelatoren, Chlorothiazide und Glucagon verursachen eine Hyperzinkurie.

Schwangerschaft/Stillzeit

Die in Redoxon + Zinc enthaltenen Substanzen können in einer Menge, die dem täglichen Bedarf entspricht, eingenommen werden. Mit Redoxon + Zinc sind weder kontrollierte Studien bei Tieren noch bei Schwangeren verfügbar. Obwohl bis heute keine ernsten nachteiligen Folgen bekannt sind, soll das Arzneimittel in der Schwangerschaft und Stillzeit nur verabreicht werden, wenn es eindeutig erforderlich ist.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Entsprechende Studien wurden nicht durchgeführt.

Redoxon + Zinc hat mit grosser Wahrscheinlichkeit keinen Einfluss auf die Reaktionsfähigkeit.

Unerwünschte Wirkungen

Die aufgeführten unerwünschten Arzneimittelwirkungen basieren auf Spontanberichten, daher ist eine Anordnung nach den Häufigkeitskategorien gemäss CIOMS III nicht angemessen.

Erkrankungen des Immunsystems

Allergische und anaphylaktische Reaktionen bis anaphylaktischer Schock.

Hypersensitivitätsreaktionen beinhalten Asthma Syndrom, milde bis moderate Reaktionen der Haut (Urtikaria, Ödeme, Pruritus) der Atemwege, des Gastrointestinaltraktes und des kardiovaskulären Systems sein. Diese Symptome können Hautausschlag, Urtkaria, Pruritus, allergischen Ausschlag und allergische Ödeme, Durchfall, Bauchschmerzen, Kurzatmigkeit, Bronchialspasmen und Hypotension sein.

Erkrankung des Gastrointestinaltrakts

Diarrhö, Nausea, Erbrechen, abdominale und gastrointestinale Schmerzen.

Überdosierung

Gelegentlich treten nach Einzeldosen von mehr als 4-5 g Ascorbinsäure – und bei 10 g und mehr fast immer - vorübergehende osmotische Diarrhöen auf, begleitet von entsprechenden abdominellen Symptomen. Therapie: Reduktion der Ascorbinsäure-Einnahme und symptomatische Behandlung.

Chronische Überdosierung (>4 g Ascorbinsäure/Tag) kann zu Nierensteinbildung sowie in Einzelfällen zu Hämolysen führen.

Bei einer Zinkvergiftung sind folgende Symptome festzustellen: Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Abdominalschmerzen, Schwindel, Kopfschmerzen, Metallgeschmack, Elektrolytstörung, Lethargie, Ataxie.

Im Falle einer derartigen Vergiftung ist das Präparat sofort abzusetzen, und die Gabe von D-Penicillamin ist indiziert.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: A11GB

Ascorbinsäure und Zink sind unabhängig voneinander für zahlreiche verschiedene Abwehrmechanismen des Körpers notwendig: von der Kollagensynthese (intakte Haut und Schleimhaut) bis zu Immunfunktionen einschliesslich deren antioxidativen Aspekte. Zink wird als katalytischer Bestandteil in mehr als 200 Enzymen und als struktureller Bestandteil in zahlreichen Proteinen, Hormonen, Neuropeptiden und Hormonrezeptoren benötigt.

Sowohl ein Ascorbinsäure - als auch ein Zinkmangel bewirken eine Verringerung der Immunantwort.

T- und B-Lymphozyten werden vom Zinkstatus beeinflusst. Die Wirkungen von Zink und Ascorbinsäure ergänzen einander bezüglich der Immunreaktion. Die Kombination von Ascorbinsäure mit Zink unterstützt die Entwicklung einer erhöhten Widerstandskraft.

Ascorbinsäure bildet zusammen mit dem biologisch ebenfalls aktiven Metaboliten Dehydroascorbinsäure ein reversibles Redoxsystem, das an vielen enzymatischen Reaktionen beteiligt ist und die Basis für das Wirkungsspektrum von Ascorbinsäure darstellt.

Die Bedeutung der Ascorbinsäure für den menschlichen Organismus zeigt sich am deutlichsten beim klinisch manifesten Ascorbinsäure-Mangel, dem Skorbut. Die Ascorbinsäure hat eine Schlüsselfunktion bei der Bildung von Hydroxyprolin aus Prolin, worauf wiederum die Entwicklung von funktionell wirksamem Kollagen beruht. Die beim Skorbut auftretenden Symptome, wie verzögerte Wundheilung, Störungen des Knochenwachstums, erhöhte Gefässbrüchigkeit und gestörte Dentinbildung, sind Folgen einer beeinträchtigten Kollagenbildung.

Für die Biosynthese des Karnitins aus bestimmten Proteinen mit endständigem Lysin und Methionin ist die Anwesenheit von ausreichenden Mengen an Ascorbinsäure notwendig; somit kann Karnitinmangel in der Muskulatur ein frühes Zeichen von Ascorbinsäure-Mangel sein.

Die Umwandlung von Adrenalin in Noradrenalin ist Ascorbinsäure-abhängig.

Ausserdem schützt Ascorbinsäure diese Katecholamine vor Oxydation zu den neurotoxischen Adrenochromen in den Nervengeweben.

Ascorbinsäure fördert die Kortisolsynthese: Bei Ascorbinsäuremangel werden weniger Glukokortikoide freigesetzt.

Eine bedeutsame Funktion der Ascorbinsäure ist die Inaktivierung freier Radikale, welche durch Lipidperoxydation Zellmembranen zerstören können. Besonders bekannt ist diese Funktion am Auge, wo Ascorbinsäure die photochemische Bildung von Sauerstoffradikalen verhindert, welche die Retina schädigen können.

Bei Ascorbinsäure-Mangel wurden erhöhte Histaminspiegel im Plasma gefunden. Es wird vermutet, dass Ascorbinsäure in den Abbau und die Ausscheidung von Histamin eingreift.

Indem Ascorbinsäure die Eisenresorption aus Nahrungsmitteln verbessert, schützt es vor Eisenmangelanämie.

Ascorbinsäure unterstützt das Immunsystem.

Pharmakokinetik

Es wurden keine pharmakokinetischen Studien mit dem Präparat durchgeführt. In der Literatur findet man folgende Angaben:

Absorption

Ascorbinsäure wird vor allem in den oberen Dünndarmabschnitten über einen Na+- abhängigen aktiven Transport absorbiert. Bei höheren Konzentrationen erfolgt die Aufnahme durch passive Diffusion. Bei oraler Einnahme, bis zu etwa 180 mg, werden 70-90% absorbiert. Bei Einnahme von 1-12 g sinken die Absorptionsraten von rund 50% auf etwa 15%, wobei die absolut aufgenommene Menge jedoch immer ansteigt.

Zink wird im Dünndarm resorbiert. Die Resorption von Zink (in Form von Ionen), das mit einer Lösung auf nüchternen Magen verabreicht wurde, beläuft sich auf 41-79%, während das in der Nahrung enthaltene oder als Zusatz während Mahlzeiten gegebene Zink zu 10-40% resorbiert wird.

Distribution

Die Ascorbinsäure ist zu etwa 24% an Plasmaeiweiss gebunden. Die Serumkonzentrationen liegen normalerweise bei 10 mg/l (60 µmol/l), Konzentrationen unter 6 mg/l (35 µmol/l) deuten auf eine nicht immer ausreichende und solche unter 4 mg/l (20 µmol/l) auf eine ungenügende Zufuhr hin. Klinisch manifester Skorbut geht mit Serumkonzentrationen unter 2 mg/l (10 µmol/l) einher.

Metabolismus

Ascorbinsäure wird teilweise über Dehydroascorbinsäure zu Oxalsäure metabolisiert. Bei überschüssiger Zufuhr wird Ascorbinsäure jedoch vorwiegend unverändert in Urin und Fäzes ausgeschieden. Als Metabolit erscheint im Urin auch Ascorbinsäure-2-sulfat.

Elimination

Der physiologische Körperpool von Ascorbinsäure liegt bei etwa 1500 mg. Die Eliminationshalbwertzeit der Ascorbinsäure hängt von der Applikationsart, der zugeführten Menge und der Absorptionsgeschwindigkeit ab. Bei der oralen Aufnahme von Ascorbinsäure im Bereich von 50 mg beträgt die Halbwertzeit rund 14 Tage und bei Zufuhr von 1 g rund 13 Stunden. Bei i.v. Verabreichung von 500 mg Natriumascorbat beträgt die Halbwertzeit etwa sechs Stunden.

Bei Einnahme von weniger als 1-3 g Ascorbinsäure pro Tag erfolgt die Hauptausscheidung über die Nieren. Bei Dosen, die 3 g übersteigen, werden zunehmend grössere Anteile unverändert in den Fäzes ausgeschieden.

Die Elimination von endogenem Zink erfolgt zur Hauptsache über den Magen-Darm-Trakt und die Fäzes.

Präklinische Daten

Es sind keine für die Anwendung von Redoxon + Zinc relevanten präklinischen Daten bekannt.

Sonstige Hinweise

Beeinflussung diagnostischer Methoden

Ascorbinsäure kann - ohne Beeinflussung der Glukosämie - den Nachweis der Glukose im Harn stören. Vor den Harnzuckerbestimmungen ist daher die Ascorbinsäure-Zufuhr einige Tage zu stoppen.

Ascorbinsäure kann bei den Untersuchungen der Stuhlproben auf Blut zu falsch negativen Resultaten führen.

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit EXP bezeichneten Datum verwendet werden.

Besondere Lagerungshinweise

Bei Raumtemperatur (15-25 °C) lagern und vor Feuchtigkeit schützen.

Zulassungsnummer

54658, 54659 (Swissmedic).

Zulassungsinhaberin

Bayer (Schweiz) AG, 8045 Zürich.

Stand der Information

August 2014.

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