VENUGEL Gel
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In stock 21 pcsAnalogues of the product based on the Anatomical Therapeutic Chemical (ATC) Classification - M02AC
Description - VENUGEL Gel
Swissmedic-genehmigte Patienteninformation
Venucreme®/Venugel®
Was ist Venucreme/Venugel und wann wird es angewendet?
Venucreme und Venugel enthalten eine Kombination schmerzstillender, entzündungshemmender und abschwellender Wirkstoffe. Hydroxyethylsalicylat bekämpft Schmerz und Entzündung. Heparin wirkt der Blutgerinnung entgegen und verbessert die Rückbildung von Blutergüssen und Schwellungen. DMSO fördert die Aufnahme dieser Wirkstoffe durch die Haut in den Organismus.Venucreme und Venugel eignen sich zur äusserlichen Anwendung bei folgenden Beschwerden:
- Sport- und Unfallverletzungen wie Prellungen, Zerrungen, Quetschungen, Verstauchungen mit Blutergüssen und Schwellungen;Entzündungen von Muskulatur und Bandapparat;venöse Beinleiden mit Beschwerden wie Schmerzen, Schweregefühl, geschwollene Beine (Stauungsödeme).Auf ärztliche Verschreibung kann Venucreme/Venugel auch zur Therapie oberflächlicher Venenentzündungen angewendet werden.
Venucreme und Venugel haben einen kühlenden Effekt und fetten nicht.
Was sollte dazu beachtet werden?
Befolgen Sie die Ratschläge Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin, die über die eigentlichen Dosierungsempfehlungen hinausgehen, wie z.B. bei Venenerkrankungen Gymnastik zu machen oder Stützstrümpfe zu tragen.
Wann darf Venucreme/Venugel nicht angewendet werden?
Venucreme und Venugel dürfen nicht auf offene Wunden oder geschädigte Haut aufgetragen oder in die Augen oder auf Schleimhäute gebracht werden, und sie dürfen bei bekannter Überempfindlichkeit oder Unverträglichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe, bei schweren Leber- und Nierenfunktionsstörungen, Blutungsneigung, Störungen der Blutgerinnung, bekannter Heparin-induzierter/assoziierter Thrombozytopenie (HIT, durch Heparin ausgelöster Mangel an Blutplättchen), Kreislaufstörungen, Bronchialasthma sowie bei Kindern unter fünf Jahren nicht angewendet werden.
Wann ist bei der Anwendung von Venucreme/Venugel Vorsicht geboten?
Bei Kindern und Patienten bzw. Patientinnen mit Nierenleiden sollten Venucreme und Venugel nur auf kleinen Hautregionen und nicht länger als einige Tage angewendet werden. Wenn bei Ihnen bei früheren Behandlungen mit gewissen entzündungshemmenden Arzneimitteln Überempfindlichkeitsreaktionen aufgetreten sind, sollten Sie vor der Anwendung von Venucreme und Venugel mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin sprechen. Mit Venucreme und Venugel behandelte Körperstellen sollen nicht mit luftundurchlässigen Verbänden abgedeckt werden. Bei Venenerkrankungen, die auf das Vorliegen eines Blutpfropfes (sogenannte Thrombose) zurückgehen, darf nicht massiert werden.Bei Verschlechterung der Symptome ist ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen.Dieses Arzneimittel enthält Cumarin als Duftstoff und kann allergische Reaktionen hervorrufen.Venugel enthält 70 mg/g Propylenglycol als Hilfsstoff, welches Hautreizungen hervorrufen kann.Venugel enthält 200 mg/g Alkohol (Ethanol). Bei geschädigter Haut kann es ein brennendes Gefühl hervorrufen.Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden.
Darf Venucreme/Venugel während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
Venucreme und Venugel dürfen während der Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht angewendet werden, es sei denn auf ausdrückliche ärztliche Verordnung.
Wie verwenden Sie Venucreme/Venugel?
Erwachsene
Falls vom Arzt bzw. der Ärztin nicht anders verordnet, Venucreme oder Venugel mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen leicht auftragen und verteilen.Venucreme und Venugel nicht auf offene Wunden oder geschädigte Haut bringen. Werden aus therapeutischen Gründen Verbände nötig, so sollen diese luftdurchlässig sein und frühestens 5 Minuten nach dem Auftragen von Venucreme/Venugel angelegt werden. Venenpatienten, die tagsüber Kompressionsstrümpfe oder -verbände tragen, sollen Venucreme und Venugel nur abends anwenden.Die Anwendung und Sicherheit von Venucreme/Venugel bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
Welche Nebenwirkungen kann Venucreme/Venugel haben?
Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Venucreme und Venugel auftreten:In seltenen Fällen kann es zu allergischen Hauterscheinungen kommen. Sollten solche Reaktionen auftreten, ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und gegebenenfalls der Arzt bzw. die Ärztin zu benachrichtigen. Gelegentlich auftretende Hautrötungen, Juckreiz und Brennen sind durch die gefässerweiternde Wirkung von Venucreme/Venugel bedingt und verschwinden im Allgemeinen während der weiteren Behandlung.Die Anwendung von Venucreme und Venugel kann vorübergehend einen knoblauchartigen Geruch des Atems zur Folge haben. In seltenen Fällen kann es zu Übelkeit und Kopfschmerzen kommen.Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.
Was ist ferner zu beachten?
Venucreme/Venugel nicht einnehmen und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren. Bei Raumtemperatur (15?25 °C) und vor direkter Sonnenbestrahlung sowie vor Frost geschützt lagern.Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Was ist in Venucreme/Venugel enthalten?
Wirkstoffe
1 g Venucreme enthält als Wirkstoffe: 500 I.E. Heparin-Natrium, 100 mg Hydroxyethylsalicylat, 50 mg Dimethylsulfoxid (DMSO), 25 mg Macrogol 9 lauryl-ether (Polidocanol 600).1 g Venugel enthält als Wirkstoffe: 500 I.E. Heparin-Natrium, 100 mg Hydroxyethylsalicylat, 50 mg Dimethylsulfoxid (DMSO), 20 mg Macrogol 9 lauryl-ether (Polidocanol 600).
Hilfsstoffe
1 g Venucreme enthält als Hilfsstoffe: Glycerolmonostearat, Macrogol-100-Stearat, Macrogol-2-Stearat, Dexpanthenol, Dimeticon, Carbomer 974P, Levomenthol, Rosmarinöl, Cumarin, Lavandinöl, Polyquaternium 11, Pentadecalacton, Natriumhydoxid, gereinigtes Wasser.1 g Venugel enthält als Hilfsstoffe: Dexpanthenol, Carbomer 980, Ethanol 96%, Propylenglycol (E 1520), Glycerin 85%, Isopropanol, Levomenthol, Rosmarinöl, Cumarin, Lavandinöl, Pentadecalacton, Natriumhydoxid, gereinigtes Wasser.
Zulassungsnummer
54254, 54255 (Swissmedic).
Wo erhalten Sie Venucreme/Venugel? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung.Tuben zu 50 g und 100 g.
Zulassungsinhaberin
Permamed AG, CH-4143 Dornach.
Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2022 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
Description for the doctor
Zusammensetzung
Venucreme, Creme
Wirkstoffe: Heparinum natricum, Hydroxyethylis salicylas, Dimethylis sulfoxidum, Macrogoli 9 aether laurilicum (Polidocanolum 600).
Hilfsstoffe: Aromatica, Excipiens ad Gelatum.
Venugel, Gel
Wirkstoffe: Heparinum natricum, Hydroxyethylis salicylas, Dimethylis sulfoxidum, Macrogoli 9 aether laurilicum (Polidocanolum 600), Dexpanthenolum.
Hilfsstoffe: Propylenglycolum, Aromatica, Excipiens ad Gelatum.
Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
1 g Venucreme enthält: 500 I.E. Heparinum natricum, 100 mg Hydroxyethylis salicylas, 50 mg Dimethylis sulfoxidum, 25 mg Polidocanolum 600.
1 g Venugel enthält: 500 I.E. Heparinum natricum, 100 mg Hydroxyethylis salicylas, 50 mg Dimethylis sulfoxidum, 20 mg Polidocanolum 600, 10 mg Dexpanthenolum.
Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
Sport- und Unfallverletzungen wie z.B. Prellungen, Zerrungen, Quetschungen, Verstauchungen mit Blutergüssen und Schwellungen sowie Entzündungen von Muskulatur und Bandapparat.
Venöse Beinleiden mit Beschwerden wie Schmerzen, Schweregefühl, geschwollene Beine (Stauungsödeme).
Auf ärztliche Verschreibung zur Therapie oberflächlicher Thrombophlebitiden.
Dosierung/Anwendung
Erwachsene
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, Venucreme und Venugel mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen leicht auftragen und verteilen, bei den Beinen Massagerichtung von unten nach oben. Nur auf intakter Haut, nicht auf Schleimhäuten anwenden. Werden aus therapeutischen Gründen Verbände nötig, so sollen diese luftdurchlässig sein und frühestens 5 Minuten nach dem Auftragen von Venucreme oder Venugel angelegt werden. Venenpatienten, die tagsüber Kompressionsstrümpfe oder -verbände tragen, sollen Venucreme und Venugel nur abends anwenden. Bei Thrombophlebitiden nicht einmassieren, sondern oberflächlich auf der Haut verteilen und einziehen lassen. Die Auftragsstelle soll frei von Arzneimitteln und Kosmetika sein (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).
Die Anwendung und Sicherheit von Venucreme/Venugel bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.
Kontraindikationen
Venucreme und Venugel sollen nicht angewendet werden bei bekannter Allergie oder Unverträglichkeit gegen einen der Wirkstoffe oder einen der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung, bei schweren Leber- und Nierenfunktionsstörungen, Blutungsneigung, bekannter Heparin-induzierter/assoziierter Thrombozytopenie (HIT), Lupus erythematodes, Kreislauflabilität und Bronchialasthma sowie bei Kindern unter 5 Jahren.
Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
Venucreme und Venugel nicht an die Augen, auf die Schleimhäute und auf offene Wunden oder geschädigte Haut bringen.
Bei Kindern und Patienten mit Niereninsuffizienz mit Rücksicht auf die Salicylat-Resorption nicht grossflächig oder über längere Zeit anwenden.
Von gleichzeitiger oder kurz vorausgehender Applikation anderer Arzneimittel ist abzusehen.
Bei Venenerkrankungen mit thrombotischen Prozessen darf nicht massiert werden.
Patienten, die gleichzeitig gerinnungshemmende Arzneimittel erhalten, müssen sorgfältig überwacht werden.
Vorsicht ist des Weiteren bei Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen, Heuschnupfen oder Nasenpolypen geboten sowie bei solchen, bei denen bei früherer Anwendung von nichtsteroidalen Entzündungshemmern oder Analgetika Überempfindlichkeitsreaktionen aufgetreten sind.
Bei Verschlechterung der Symptome ist ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen.
Interaktionen
Das in Venucreme und Venugel enthaltene DMSO fördert die Penetration anderer Wirkstoffe durch die Haut. Um unerwünschte Effekte solcher Substanzen zu vermeiden, sollen auf dem mit Venucreme und Venugel behandelten Hautareal keine anderen Präparate angewendet werden.
Es liegen keine Hinweise aus Studien oder von Kasuistiken vor, die einen Interaktionsverdacht zwischen topisch appliziertem Heparin und systemisch wirkenden Gerinnungshemmern begründen würden. Für systemisch verfügbares Heparin besteht aufgrund der Beeinflussung der Thrombozytenaggregation ein Interaktionsrisiko mit oralen Antikoagulanzien wie z.B. Cumarine, Acetylsalicylsäure, Dipyridamol, Dextrane, Streptokinase (Wirkungsverstärkung).
Schwangerschaft/Stillzeit
Es sind mit der vorliegenden Formulierung keine Daten zur Reproduktionstoxikologie aus Tierversuchen oder kontrollierten Studien an schwangeren oder stillenden Frauen verfügbar. Venucreme und Venugel sollten deshalb während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, es sei denn, es ist klar notwendig und es erfolgt keine Langzeit- oder grossflächige Behandlung.
Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen
Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt.
Unerwünschte Wirkungen
Venucreme und Venugel können in seltenen Fällen zu allergischen Hauterscheinungen führen. In solchen Fallen sollte die Behandlung abgebrochen werden.
Gelegentlich auftretende Hautrötungen, Juckreiz und Brennen sind durch die gefässerweiternde Wirkung von Venucreme und Venugel bedingt und verschwinden im Allgemeinen während der weiteren Behandlung. Die Anwendung von Venucreme und Venugel kann einen vorübergehenden knoblauchartigen Geruch des Atems zur Folge haben. Systemische Nebenwirkungen wie Übelkeit und Kopfschmerzen sind selten.
Überdosierung
Es wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet.
Eigenschaften/Wirkungen
ATC-Code: M02AC
Venucreme und Venugel sind Kombinationen analgetischer, antiphlogistischer und abschwellender Wirkstoffe. Venucreme und Venugel haben einen kühlenden Effekt und fetten nicht.
Pharmakokinetik
Mit Venucreme und Venugel wurden keine pharmakokinetischen Untersuchungen durchgeführt. Die folgenden Angaben stammen aus der Literatur und sind allgemeiner Art. Heparin durchdringt nach äusserlicher Anwendung die Hornschicht und ist in Epidermis und Corium nachweisbar. Die Aufnahme von Heparin in den Körper nach äusserlicher Anwendung hängt hauptsächlich von der Fläche und der Häufigkeit der Applikation ab. Sie ist bei korrekter Anwendung zu gering um eine systemische Wirkung zu entfalten. Der Zusatz von DMSO beschleunigt und erhöht die Resorption von Hydroxyethylsalicylat.
Präklinische Daten
Es sind keine für die Anwendung von Venucreme und Venugel relevanten präklinischen Daten bekannt.
Sonstige Hinweise
Für Ultraschalltherapie: Venugel kann als medikamentöses Kontaktmittel für die Sonophorese verwendet werden.
Haltbarkeit
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Besondere Lagerungshinweise
Venucreme und Venugel bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern.
Zulassungsnummer
54254, 54255 (Swissmedic).
Zulassungsinhaberin
Permamed AG, CH-4143 Dornach.
Stand der Information
Februar 2009.


















