RENNIE Spearmint Lozenges
RENNIE Spearmint Lutschtabl
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In stock 500 pcsAnalogues of the product based on the Anatomical Therapeutic Chemical (ATC) Classification - A02AD01
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Description - RENNIE Spearmint Lozenges
Swissmedic-genehmigte Patienteninformation
Rennie® Peppermint Lutschtabletten, Rennie® Spearmint Lutschtabletten
Was sind RENNIE LUTSCHTABLETTEN und wann werden sie angewendet?
Die Wirkstoffe der Rennie Peppermint und Rennie Spearmint Lutschtabletten ? Calciumcarbonat und Magnesiumcarbonat ? neutralisieren die Magensäure und lindern die Symptome einer Übersäuerung des Magens wie Magenbrennen und saures Aufstossen.Rennie Spearmint Lutschtabletten sind zuckerfrei.
Was sollte dazu beachtet werden?
Falls Sie an einer Unverträglichkeit von Fruchtzucker oder Haushaltszucker (Fruktoseintoleranz, Sukrase-Isomaltase-Insuffizienz) oder Glukose-Galaktose-Malabsorption leiden, sollten Sie Rennie Peppermint nicht einnehmen. Falls Sie an einer Sorbitunverträglichkeit leiden, sollten Sie Rennie Spearmint nicht einnehmen.Hinweis für Diabetiker: 1 Lutschtablette Rennie Peppermint enthält 475 mg Saccharose. 1 Lutschtablette Rennie Spearmint enthält 400 mg Sorbit und Saccharin.
Wann dürfen RENNIE LUTSCHTABLETTEN nicht eingenommen werden?
Sie dürfen Rennie Peppermint und Rennie Spearmint nicht einnehmen, wenn
- Sie überempfindlich sind gegen Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat oder Hilfsstoffe in Rennie Peppermint oder Rennie Spearmint Lutschtabletten;Ihre Nierenfunktion stark beeinträchtigt ist;Sie an Hyperkalzämie (zuviel Calcium im Blut) leiden;bei Ihnen Nierensteine (Nephrolithiasis) festgestellt worden sind;Sie an Hypophosphatämie (zu wenig Phosphat im Blut) leiden.
Wann ist bei der Einnahme von RENNIE LUTSCHTABLETTEN Vorsicht geboten?
Rennie Lutschtabletten dürfen nicht länger als 2 Wochen ohne ärztliche Konsultation eingenommen werden. Bei länger anhaltenden und/oder in häufigen Abständen wiederkehrenden Beschwerden muss ein Arzt oder eine Ärztin untersuchen, ob eine schwerwiegende Krankheit vorliegen könnte. Auch sollten Rennie Lutschtabletten nicht über längere Zeiträume ohne ärztliche Kontrolle eingenommen werden, weil es bei einer langfristigen Anwendung zu einer Veränderung der Blutsalze kommen kann.Die Wirkung von Antibiotika (Tetrazyklinen, Chinolonen), Herzglykosiden (Digoxin), Arzneimittel gegen Osteoporose (sogenannte Biphosphonaten), Arzneimittel gegen HIV-Infektionen, harntreibende Arzneimittel, Levothyroxin bei Schilddrüsenerkrankungen, Eltrombopag bei Gerinnungsstörungen und anderen Arzneimitteln kann bei gleichzeitiger Einnahme von Rennie Peppermint oder Rennie Spearmint beeinflusst werden. Es ist deshalb ein zeitlicher Abstand von zwei Stunden zwischen der Einnahme von Rennie Peppermint oder Rennie Spearmint und der Einnahme anderer Arzneimittel einzuhalten.Eine Langzeitanwendung sollte vermieden werden, insbesondere wenn Sie an einer Nierenfunktionsstörung leiden oder Sie zu Nierensteinen neigen. Rennie Lutschtabletten sollten nicht mit grösseren Mengen an Milch oder Milchprodukten eingenommen werden.Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie
- an anderen Krankheiten leiden,Allergien haben oderandere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen
Dürfen RENNIE LUTSCHTABLETTEN während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt.Während der Schwangerschaft dürfen Rennie Lutschtabletten maximal während 2 Wochen eingenommen werden.Um eine Calcium-Überladung zu verhindern, sollten schwangere Frauen übermässigen Milch- und Milchproduktekonsum vermeiden.Calcium und Magnesium gehen in die Muttermilch über, aber bei therapeutischen Dosen von Rennie Lutschtabletten werden keine Auswirkungen auf das Kind erwartet.Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen.
Wie verwenden Sie RENNIE LUTSCHTABLETTEN?
Für alle Anwendungsmöglichkeiten (siehe «Was sind Rennie Peppermint und Rennie Spearmint und wann werden sie angewendet?») gilt:Erwachsene und Kinder über 12 Jahre: 1-2 Lutschtabletten nacheinander langsam im Mund zergehen lassen (Rennie Peppermint und Rennie Spearmint werden ohne Wasser eingenommen), vorzugsweise eine Stunde nach den Mahlzeiten und vor dem Zubettgehen, bei Magenbrennen jedoch auch zwischendurch. Bei Bedarf kann die Anwendung ungefähr alle zwei Stunden wiederholt werden.Nicht mehr als 11 Lutschtabletten pro Tag, sowie maximale Dosis nicht länger als 2 Wochen durchgehend einnehmen.Die Anwendung und Sicherheit bei Kindern unter 12 Jahren ist bisher nicht geprüft worden und wird nicht empfohlen.Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
Welche Nebenwirkungen können RENNIE LUTSCHTABLETTEN haben?
Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Rennie Peppermint oder Rennie Spearmint auftreten: Übelkeit, Erbrechen, Magenbeschwerden, Verstopfung, Durchfall, Muskelschwäche.Bei Patienten, die an einer Nierenkrankheit leiden, können Komplikationen (Hypermagnesiämie, Hyperkalzämie) auftreten, die sich in Übelkeit, Erbrechen, Schwächegefühl und Kopfschmerzen äussern. Falls Sie solche Beschwerden feststellen, sollten Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin aufsuchen.In sehr seltenen Fällen wurden Überempfindlichkeitsreaktionen auf die Einnahme von Rennie Lutschtabletten berichtet, die sich in Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz, Angioödem, Atemnot und Anaphylaxie äussern können.Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.
Was ist ferner zu beachten?
Rennie Peppermint und Rennie Spearmint Lutschtabletten nicht über 25°C und vor Feuchtigkeit geschützt aufbewahren.Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.Für Kinder unerreichbar aufbewahren.Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Was ist in RENNIE LUTSCHTABLETTEN enthalten?
1 Lutschtablette Rennie Peppermint enthält:
Wirkstoffe
680 mg Calciumcarbonat und 80 mg schweres Magnesiumcarbonat.
Hilfsstoffe
475 mg Saccharose; Aromen1 Lutschtablette Rennie Spearmintenthält:
Wirkstoffe
680 mg Calciumcarbonat und 80 mg schweres Magnesiumcarbonat.
Hilfsstoffe
400 mg Sorbit, Natriumsaccharin, Aromen
Zulassungsnummer
08571, 49670 (Swissmedic)
Wo erhalten Sie RENNIE LUTSCHTABLETTEN? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.
Rennie Peppermint
Packungen zu 36 und 60 Lutschtabletten
Rennie Spearmint
Packungen zu 36, 60, 96 und 120 Lutschtabletten
Zulassungsinhaberin
Bayer (Schweiz) AG, Zürich.
Diese Packungsbeilage wurde im November 2021 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
Description for the doctor
AMZV
Zusammensetzung
Rennie Peppermint
Wirkstoffe: Calcii carbonas, Magnesii subcarbonas ponderosus.
Hilfsstoffe: Saccharum 475 mg, Aromatica, excipiens pro compresso.
Rennie Spearmint
Wirkstoffe: Calcii carbonas, Magnesii subcarbonas ponderosus.
Hilfsstoffe: Sorbitolum 400 mg, Saccharinum natricum. Aromatica, excipiens pro compresso.
Hinweis für Diabetiker:
1 Lutschtablette Rennie Peppermint enthält 475 mg Saccharose.
1 Lutschtablette Rennie Spearmint enthält 400 mg Sorbit und Saccharin.
Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
1 Lutschtablette (Peppermint und Spearmint) enthält 680 mg Calciumcarbonat und 80 mg schweres Magnesiumcarbonat.
Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
Zur symptomatischen Behandlung säurebedingter Symptome wie Pyrosis, Säureregurgitation, sowie bei Hyperazidität des Magens.
Dosierung/Anwendung
Für alle Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten gilt:
Erwachsene und Kinder über 12 Jahren: 1-2 Lutschtabletten als Einzeldosis, Einnahme vorzugsweise eine Stunde nach Mahlzeiten und vor dem Zubettgehen, jedoch bei Sodbrennen auch zwischendurch. Die Tageshöchstdosis von 8 g Calciumcarbonat (entsprechend 11 Rennie Lutschtabletten) sollte nicht überschritten werden.
Nicht empfohlen für Kinder unter 12 Jahren.
Maximale Tagesdosis: 11 Tabletten.
Behandlungsdauer
Wie bei allen Antazida werden bei Symptomen, die über längere Zeit (mehr als zwei Wochen) bestehen bleiben, dringend diagnostische Massnahmen empfohlen, um eine schwerwiegendere Erkrankung auszuschliessen.
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung,
- Schwere Niereninsuffizienz,
- Hyperkalzämie und/oder Zustände, die zu Hyperkalzämie führen,
- Nephrolithiasis aufgrund von Calcium-haltigen Nierensteinen,
- Hypophosphatämie.
Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
Rennie Lutschtabletten sollten bei Hyperkalziurie nicht angewendet werden.
Bei Verabreichung von Rennie Lutschtabletten an Personen mit Nierenfunktionsstörungen müssen die Magnesiumkonzentrationen im Serum regelmässig kontrolliert werden. In solchen Fällen ist von einer Langzeitbehandlung mit hohen Dosen des Arzneimittels abzusehen, oder aber die Calcium-, Phosphat- und Magnesiumkonzentrationen im Serum sind ebenfalls regelmässig zu kontrollieren.
Rennie Lutschtabletten dürfen nicht länger als 2 Wochen ohne ärztliche Konsultation eingenommen werden. Bei länger anhaltenden und/oder in häufigen Abständen wiederkehrenden Beschwerden muss eine schwerwiegende Krankheit wie ein peptisches Ulkus oder eine Malignität ausgeschlossen werden. Deshalb ist eine ärztliche Diagnosestellung erforderlich.
Die Langzeitanwendung in hohen Dosen kann insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen unerwünschte Wirkungen wie zum Beispiel Hyperkalzämie, Hypermagnesiämie und Milch-Alkali-Syndrom hervorrufen. Daher sollten keine grösseren Mengen an Milch (1 Liter Milch kann bis zu 1200 mg Calcium enthalten.) oder Milchprodukten zusammen mit Rennie Lutschtabletten eingenommen werden. Die Anwendung über einen längeren Zeitraum erhöht das Risiko der Entwicklung von Nierensteinen.
Patienten mit seltenen hereditären Erkrankungen wie Fruktoseintoleranz, Glukose-Galaktose-Malabsorption oder Sukrase-Isomaltase-Insuffizienz sollten Rennie Peppermint Lutschtabletten aufgrund ihres Gehaltes von 475 mg Saccharose nicht einnehmen. Dies sollte auch bei diabetischen Patienten beachtet werden.
Rennie Spearmint enthält Sorbit und kann für Patienten mit Sorbitintoleranz ungeeignet sein.
Interaktionen
Veränderungen der Magenazidität, z.B. während der Behandlung mit Antazida, können die Geschwindigkeit und das Ausmass der Absorption von gleichzeitig eingenommenen Arzneimitteln beeinträchtigen. Zwischen der Einnahme von Rennie Lutschtabletten und anderen Arzneimitteln muss daher ein Intervall von zwei Stunden eingehalten werden.
- Calcium- und magnesiumhaltige Antazida können mit bestimmten Substanzen, z.B. Antibiotika (Tetrazycline, Chinolone), Herzglycosiden (z.B. Digoxin), Levothyroxin und Eltrombopag, Komplexe bilden, was eine verminderte Absorption zur Folge hat. Dies sollte beachtet werden, wenn eine gleichzeitige Verabreichung erwogen wird.
- Calciumsalze vermindern die Absorption von Fluoriden und Eisen-haltigen Produkten. Calcium- und Magnesiumsalze können die Absorption von Phosphaten erschweren.
- Thiaziddiuretika vermindern die Ausscheidung von Calcium im Urin. Aufgrund eines erhöhten Risikos einer Hyperkalzämie sollte das Serumcalcium während der gleichzeitigen Anwendung von Thiaziddiuretika regelmässig überwacht werden.
Schwangerschaft/Stillzeit
Es liegen keine tierexperimentellen Daten und kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen vor. Bisher wurde kein erhöhtes Risiko für angeborene Defekte nach der Anwendung von Calciumcarbonat und Magnesiumcarbonat während der Schwangerschaft beobachtet. Die Verabreichung von Calcium während der Schwangerschaft ist in mehreren kontrollierten Studien untersucht worden. Die Autoren meldeten keinerlei Missbildung bei den Feten.
Im Laufe der vielen Jahre, in denen Rennie Lutschtabletten verwendet werden, haben sich keine Missbildungen bei Feten ergeben. In der empfohlenen Dosierung können Rennie Lutschtabletten daher ohne Gefahr während der Schwangerschaft eingenommen werden, jedoch sollte die Anwendung von hohen Dosen über einen längeren Zeitraum vermieden werden.
Rennie Lutschtabletten können bei vorschriftsmässiger Einnahme während der Stillzeit angewendet werden.
Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen
Rennie Lutschtabletten haben keinen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen.
Unerwünschte Wirkungen
Die aufgeführten unerwünschten Arzneimittelwirkungen basieren auf Spontanberichten, daher ist eine Anordnung nach den Häufigkeitskategorien gemäss CIOMS III nicht angemessen.
Störungen des Immunsystems:
Sehr selten wurden Überempfindlichkeitsreaktionen berichtet. Klinische Symptome können Hautausschlag, Urtikaria, Angioödem und Anaphylaxie umfassen.
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen:
Insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen kann die Anwendung von hohen Dosen über einen längeren Zeitraum Hypermagnesiämie oder Hyperkalzämie und Alkalose hervorrufen, wodurch Magensymptome und Muskelschwäche (siehe unten) verursacht werden können.
Gastrointestinale Störungen:
Es können Übelkeit, Erbrechen, Magenbeschwerden und Durchfall auftreten.
Funktionsstörungen des Bewegungsapparates und des Bindegewebes:
Es kann Muskelschwäche auftreten.
Unerwünschte Wirkungen, die ausschliesslich im Rahmen eines Milch-Alkali-Syndroms auftreten:
Störungen des Nervensystems:
Ageusie, Kopfschmerzen.
Funktionsstörungen der Nieren und der ableitenden Harnwege:
Azotämie.
Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle:
Kalzinose und Asthenie.
Überdosierung
Insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen kann die Einnahme von Rennie über lange Zeit und in hohen Dosen zu einer Niereninsuffizienz, Hypermagnesiämie, Hyperkalzämie und Alkalose führen, wodurch gastrointestinale Symptome (Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung) und Muskelschwäche verursacht werden können. In diesen Fällen sollte die Einnahme des Präparates abgebrochen und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme unterstützt werden. Bei schweren Fällen einer Überdosierung (z.B. Milch-Alkali-Syndrom) muss ein Arzt bzw. eine Ärztin aufgesucht werden, da weitere Massnahmen der Rehydratation (z.B. Infusionen) erforderlich sein können.
Eigenschaften/Wirkungen
ATC-Code: A02AC10
Wirkungsmechanismus/Pharmakodynamik/Klinische Wirksamkeit
Rennie ist eine Kombination von Calciumcarbonat und Magnesiumcarbonat. Die Wirkungsweise von Calciumcarbonat und Magnesiumcarbonat ist lokal und beruht auf der Neutralisation von Magensäure; sie ist nicht von einer systemischen Absorption abhängig. In vitro beträgt die gesamte neutralisierende Kapazität 16 mEq H+ pro Lutschtablette (Titration bis zum Endpunkt pH 2.5).
Pharmakokinetik
Nach Einnahme im Nüchternzustand sind die Antazida nur während relativ kurzer Zeit (zirka 30 bis 45 Minuten) im Magen nachweisbar.
Im Magen reagieren Calciumcarbonat und Magnesiumcarbonat mit der Säure des Magensaftes unter Bildung von löslichen Salzen und Wasser.
Die geringen absorbierten Mengen an Calcium und Magnesium werden normalerweise rasch über die Nieren ausgeschieden. Bei Bestehen von Nierenfunktionsstörungen können die Plasmakonzentrationen an Calcium und Magnesium erhöht werden.
Präklinische Daten
Es liegen keine präklinischen Daten vor.
Sonstige Hinweise
Haltbarkeit
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit EXP bezeichneten Datum verwendet werden.
Besondere Lagerungshinweise
Rennie Lutschtabletten nicht über 25 °C lagern und vor Feuchtigkeit schützen.
Für Kinder unerreichbar aufbewahren.
Zulassungsnummer
08571, 49670 (Swissmedic).
Zulassungsinhaberin
Bayer (Schweiz) AG, Zürich.
Stand der Information
November 2013.













